Heilkräuter neu entdeckt
So ganz neu ist die Rückbesinnung auf die tiefgreifende, positive gesundheitliche Wirkung von Heilpflanzen eigentlich nicht, gab es doch nach Phasen des Vergessens immer wieder mal einen Erinnerungsschub. Glücklicherweise muss man sagen, denn wer möchte schon die schonende, diuretische Wirkung der Brennnessel vermissen – Gichtpatienten werden wissend mit dem Kopf nicken. Man hat nach Brennnesseltee keine Nebenwirkungen zu befürchten, ein Vorteil von Heilkräutern gegenüber anderen Behandlungspraktiken. Oder man denke an die straffende Wirkung des Ackerschachtelhalms für das Bindegewebe – besonders beliebt bei Damen, die sich recht lange eine jung aussehende Haut erhalten wollen. Neusten Erkenntnissen zur Folge, wirkt diese unscheinbare Pflanze auch auf das Gewebe innerer Gefäße, hält sie elastisch und beseitigt Ablagerungen an den Gefäßwänden – eine Wirkung, die besonders in der modernen recht bewegungsarmen Zeit nicht zu unterschätzen ist. Eine gute Durchblutung nützt vor allem der Muskulatur – und was muss nicht beispielsweise der Herzmuskel im Laufe eines Lebens leisten? Damit nicht genug, regt ein Aufgussgetränk dieser Pflanze die Nierentätigkeit an und unterbindet Steinbildung. Wellness für den Organismus: Gutes Aussehen wird so ganz nebenbei ebenfalls stabilisiert.
Man kann sich auch einmal an die wirklich grundlegende positive Wirkung von Hafer zurück erinnern. Welche Behandlungsmöglichkeiten sich durch Nutzung dieser Pflanze schon ergeben haben: Man empfiehlt sie Diabetikern, Leistungssportlern, aber auch Menschen mit hoher geistiger Belastung. Nicht zu vergessen die den Magen beruhigende Wirkung der Schleimstoffe des Getreides. Es ist das Fitnesskorn schlechthin. Und gut schmeckt es dazu – ein gesundes Frühstück, warm oder kalt, mit Beeren oder schlicht als Haferbrei ohne weitere Zutaten. So macht gesund Essen Spaß.

