Alle Jahre wieder und immer wieder neu
Jeder weiß es, jeder kennt die Gefahr der jährlichen Grippeinfektionen und die jährlichen Aufrufe zur vorbeugenden Schutzimpfung. Wobei es hier wichtig ist, zu unterscheiden zwischen der echten Virusgrippe, einem grippalen Infekt und einer Erkältung. Denn eine Vorsorgeimpfung zum Schutz vor der Virusgrippe bedeutet noch längst nicht, dass man nun auch vor einer Erkältung oder einem grippalen Infekt geschützt ist.
Die Symptome kennt auch jeder: Mit Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen und Übelkeit, vielleicht sogar Fieber, fühlt man sich schlecht und will einfach nur noch eins – ins Bett. Das sollte man dann auch tun, auch wenn es heute fast schon Volkssport geworden ist, trotz Erkältung zur Arbeit zu gehen. Aber dort steckt man nur die anderen Kollegen an, ganz abgesehen davon, dass die Leistungsfähigkeit sich nicht auf der Höhe befindet und es einen noch viel heftiger erwischen kann, wenn man eine einfache Erkältung verschleppt. Stattdessen zwei, drei Tage wirklich ab ins Bett, heiße Zitrone trinken, und das Thema ist ganz schnell wieder erledigt.
Zusätzlich sollte man vorbeugende Maßnahmen ergreifen, wenn im Umfeld jemand an Grippe oder einem grippalen Infekt erkrankt ist. Dazu gehört die Desinfektion von möglicherweise infizierten Gegenständen ebenso wie regelmäßiges Händewaschen. Auch sollte man nicht aus demselben Glas oder derselben Tasse zu trinken wie der Erkrankte und darüber hinaus den Kontakt mit größeren Menschenmengen vermeiden. Vor allem Kinder und ältere Menschen, aber auch chronisch Erkrankte sollten in der Wintersaison mit ihrem Arzt über eine vorbeugende Impfung oder andere Maßnahmen sprechen, um sich vor einer Virusgrippe, aber auch starken Erkältung weitestgehend zu schützen.

